Beschreibung

Bei der Histaminintoleranz besteht ein Ungleichgewicht zwischen Histaminausschüttung (sog. Endogenem Histamin) bzw. – aufnahme und Histaminabbau. Zumeist ist das abbauende Enzym DAO (Diaminoxydase) nicht ausreichend vorhanden oder aber andersweitig “beschäftigt”, da es neben Histamin auch andere biogene Amine abbaut.

Eine Strategie um den Histaminabbau zu verbessern ist die Zufuhr von Vitamin B6 und Zink, die beide Coenzyme der DAO sind und somit für deren optimale Funktion sorgen.

Vitamin B6 kann jedoch mehr als das: eine ausreichend hohe Versorgung an Vitamin B6 stellt sicher, dass unsere Zellen nicht so stark auf Steroidhormone (wie z.B. das Cortisol) reagieren, da es die Transkription (Ablesen genetischen Codes) des Rezeptors verändert.

Da Vitamin B6 auch im Aminosäurestoffwechsel und Fettstoffwechsel gebraucht wird, sollte vor allem bei proteinreicher Ernährung auf eine ausreichende Vitamin B6 Versorgung geachtet werden.

Zink hilft dabei Juckreiz zu reduzieren und spielt in der Immunsystemregulation eine wichtige Rolle, da es die sog. Zytokine (also deine Entzündungsbotenstoffe) und damit auch die Histaminausschüttung reguliert.

Vitamin C kann ergänzend dazu die Histaminfreisetzung aus Mastzellen reduzieren. Der Vitamin C Stoffwechsel hat einige Besonderheiten, die wir dir hier kurz erklären wollen: zunächst einmal wird Vitamin C dosisabhängig aufgenommen, das heißt ab einer gewissen Schwellendosis (zumeist 200 mg) kann man nicht mehr 100% des Wirkstoffs aufnehmen. Ein höherer Anfangsspiegel soll dafür sorgen, dass das aufgenommene Vitamin C nicht nur in die Leber kommt, sondern dass für alle anderen Gewebe auch noch genug übrig bleibt.

Das Vitamin C wird im Lauf des Tages wieder über die Nieren ausgeschieden. Das heißt in der Nacht wäre nichts mehr übrig. Für eine dauerhafte Vitamin C Versorgung ist es sinnvoll, dass du die Einnahme unserer Kapseln über den Tag verteilst – also zum Beispiel eine morgens und eine abends einnimmst.

Glutathion ist ein wichtiges Tripeptid, das in besonders hoher Konzentration in unserer Leber vorkommt und an vielen Entgiftungsreaktionen beteiligt ist. Es macht Wasserstoffperoxid und freie Sauerstoffradikale unschädlich und wirkt an der Regulierung des Immunsystems mit.

Als Peptid wird es aber im Darm bereits in seine Bestandteile Glycin, Cystein und Glutaminsäure zerlegt. Was soll das also? Auch im Darmlumen (also genau da wo der Wirkstoff mit der Kapsel hinkommt) finden viele Redoxreaktionen statt, für die Glutathion gebraucht wird. Et voilà – wir liefern es direkt dorthin.

Nahrungsergänzungsmittel

Die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Lagerung

Trocken, kühl und lichtgeschützt lagern. Von Hitze und direkter Sonneneinstrahlung fernhalten.

Verpackung

Verpackt in eine lichtgeschützte PETPacker Dose aus recyceltem Plastik – frei von BPA.

Was kann ich sonst bei einer (vermuteten) Histaminintoleranz tun?

Die meisten Leitlinien und der letzte Review von Hrubisko et al. (Nutrients 2021) empfehlen vor allem eine gute ärztliche Begleitung um die Diagnose eindeutig zu stellen (es können ja schließlich auch andere Erkrankungen wie z.B. Darmentzündungen ähnliche Symptome verursachen) und eine begleitende medikamentöse Therapie oder Ernährungstherapie (z.B. histaminarme Diät) für dich zu evaluieren.

Damit du dich orientieren kannst, welche Lebensmittel wieviel Histamin enthalten haben wir hier einen Link für dich:

Histamin-Ernährungsratgeber