Beschreibung

Was wir uns überlegt haben

Nach Operationen und Verletzungen ist es besonders wichtig Ihren Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen um eine optimale Heilung zu ermöglichen.

Hierzu gehört zunächst einmal eine ausreichende Kalorienzufuhr mit ausgeglichenen Mengen an Fetten (vor allem den mehrfach ungesättigten Omega 3 und 6 Fettsäuren), Kohlenhydraten und Proteinen (Eiweiß). Besonders Proteine spielen eine sehr wichtige Rolle. Die laut Studien wichtigsten Aminosäuren für die Wundheilung sind Arginin und Glutamin – am besten in Kombination mit den antientzündlich wirkenden Omega 3 Fettsäuren. Der Bedarf ist je nach Ausmaß der Wundfläche sehr unterschiedlich und kann um ein Vielfaches ansteigen.

Auch Mikronährstoffe sind in der (Wund-)Heilung sehr wichtig, weil Sie das Immunsystem regulieren, für die Funktion von Enzymen und in der Bildung neuer Zellen und Kollagen eine zentrale Rolle spielen. Daher unterstützt die Kombination in REGENERATE Ihren Körper in allen Phasen der Wundheilung:

  1. Phase: Exsudative bzw. Inflammationsphase: hier „spült“ dein Körper alte Zellen und Fremdstoffe aus der Wunde und es kommt zur Rötung und Schwellung
  2. Phase: Granulations- bzw. Proliferationsphase : hier ist richtig viel zu tun – es werden neue Zellen und Blutgefäße gebildet, eine Kollagennetz, damit alles zusammenhält. Dafür braucht es viele Bausteine
  3. Phase: Epithelisierungsphase: das ist der Feinschliff: neue Oberflächenzellen werden gebildet, damit nachher alles wieder so aussieht als wäre nie etwas gewesen 😉

 

Was brauchen wir also, damit unser Körper wirklich gut regenerieren kann? Er braucht nicht nur viele Bausteine, sondern sollte auch so gut es geht vor Infektionen und freien Radikalen geschützt werden. Mikronährstoffe helfen außerdem dabei, die Entzündungsreaktion zu modulieren und die Bildung neuer Zellen zu unterstützen.

 

Das fettlösliche Vitamin E ist ein Radikalfänger und schützt Ihre Zellen vor oxidativem Stress. Aber es kann noch viel mehr als das: es kann Entzündungsreaktionen regulieren und damit eine normale Wundheilung unterstützen.

Vitamin A ist ebenfalls ein fettlösliches Vitamin mit besonderen Eigenschaften wenn es um die Kollagensynthese, Zellteilung und -differenzierung (=spezialisierung) geht. Es ist wichtig, damit Ihre Wunde mit einem starken Kollagennetz zusammengehalten wird und trägt zudem zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, damit die Wunde sauber gehalten wird.

Jeder weiß, dass Vitamin C ein hervorragendes Antioxidans ist und wichtig ist für ein normales Immunsystem und den Energiestoffwechsel – es wird dem Vitamin C zugeschrieben, dass es die Mastzellaktivität und damit die Heparinfreisetzung reudziert, so dass die Wunde nicht so stark blutet. Zudem spielt es in allen Phasen der Wundheilung eine Rolle, da es auch für die Kollagensynthese sowie für viele enzymatische Prozesse gebraucht wird. Daher ist auch der Bedarf so hoch.

Vitamin B5 wird auch Panthothensäure oder „Anti-Stress-Vitamin“ genannt, da es uns hilft einen normalen Energiestoffwechsel aufrechtzuhalten und wichtig in der Synthese bestimmter Neurotransmitten (Botenstoffe zwischen Nerven) ist. Chemische Verbindungen – sog. Amide – die aus der Pathothensäure entstehen, haben antimikrobielle Eigenschaften und halten unsere Wunde sauber. Aber die Panthothensäure kann noch viel mehr: sie verbessert die Hautbarrierefunktion und versorgt unsere Haut mit Feuchtigkeit. Auch das Coenzym A entsteht aus der Pathothensäure.

Kupfer und Selen gehören zu den essentiellen Spurenelementen und sind Cofaktoren zahlreicher Enzyme, die Zellschädigungen verringern.

Das Calcium spielt nicht nur im Aufbau neuer Muskelzellen und Knochenstrukturen eine wichtige Rolle, sondern ist auch Voraussetzung, damit unsere Blutgerinnung normal funktionieren kann.

Zink ist Bestandteil zahlreicher Enzyme und essentiell für die Synthese von Nukleinsäuren (also unserer DNA) und Proteinen der sich regenerierenden Zellen. Bei der Wundheilung dient Zink unter anderem als Cofaktor für die Synthese von Kollagen und trägt dazu bei die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Durch seinen Einfluss auf die Zellteilung kann Zink den Wundheilungsprozess fördern.

Es gibt große Unterschiede der Bioverfügbarkeit bei unterschiedlichen Zink Präparaten. Zinksulfat ist gut untersucht und gilt als Standard der Bioverfügbarkeit. Am besten wird es bei nüchterner Einnahme aufgenommen.

 

Nahrungsergänzungsmittel

Die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

 

Lagerung

Trocken, kühl und lichtgeschützt lagern. Von Hitze und direkter Sonneneinstrahlung fernhalten.

 

Verpackung

Verpackt in eine lichtgeschützte PETPacker Dose – frei von BPA.

 

Was kann ich sonst für eine gute Wundheilung tun?

Wichtig ist, dass die Wunde sauber (also frei von Infektionen) bleibt und gut durchblutet ist. In den ersten 24 h kann es sinnvoll sein, die Wunde zusätzlich zu kühlen, damit weniger Blutergüsse und Schwellungen entstehen – aber das sollten Sie mit Ihrem Chirurgen genau besprechen.

Da Nikotin zu einer Verengung der kleinen Blutgefäße und zur Aktivierung von Blutplättchen beiträgt ist es wichtig nicht zu rauchen.

Außerdem sollte die Wunde nicht unter Spannung stehen – das heißt Schonung und evtl. Hochlagerung sind sehr sinnvoll.

Sollte ein Diabetes bestehen ist eine optimale Blutzuckereinstellung in dieser Phase besonders wichtig.

Dehydratation kann die Wundheilung beeinträchtigen, daher bitte genügend (ungesüßte) Flüssigkeit trinken, das heißt ca. 1,5-2 l pro Tag.